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Gardasee

Garda Trentino

Die Region Garda Trentino bezeichnet die Nordseite des Gardasees und umfasst die Gemeinden: Riva del Garda, Torbole, Arco, Nago, Tenno, Dro und Drena. Es handelt sich um die erste Region mit Mittelmeerklima, der man in Europa, auf der Reise Richtung Süden, begegnet. Die Nordseite des Gardasees ist ein hervorragender Ort für Ferien, in denen Erholung und Spaß ganz oben stehen: Segeln und Windsurfen, Mountainbiking, Trekking, Nordic Walking, Free Climbing oder Canyoning, sind nur einige Sportarten, die in dieser Region praktiziert werden können.
Ausflüge in diesem Gebiet sind reich an Sehenswerten: historische Schlösser, mittelalterliche Ortschaften und wundervolle Naturlandschaften, wo der Geschmack der Speisen, des Weins und des Öls noch authentisch ist.
Von 4-Sterne-Hotels zu Bed and Breakfasts, von Ferienwohnungen über Campingplätze bis hin zu den Agrotourismusbetrieben - das reichhaltige Angebot an Unterkunftsmöglichkeiten hält für jeden Urlaubswunsch das Richtige parat. Die in Outdoor-Aktivitäten spezialisierten Veranstalter garantieren einen individuell angepassten Service: Kurse unterschiedlicher Sportarten, Ausflüge in Begleitung qualifizierter Ausbilder, Verleih moderner Ausrüstungen.

Gebiet

Riva del Garda, eine Stadt mit etwa 16.500 Einwohnern und Partnerstadt von Bensheim, befindet sich auf der nordwestlichen Seite des Italienischen größten Sees, des Gardasees. Zur Zeit des Römischen Reiches „Ripa“ genannt, geht es um eine Stadt zahlreicher historischer Zeugnisse ihrer Vergangenheit. Eines der Hauptreiseziele deutscher Touristen, stellt Riva den idealen Ort „aktiver“ Ferien da, mit Segelsport an erster Stelle. Die Outdoor-Sportarten verfügen nämlich im Trentiner Gardaseegebiet über hervorragende Voraussetzungen.

Arco (17.000 Einwohner) ist berühmt für sein wohltuendes mildes Klima und dafür, in der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie, von den Habsburgern als Winterresidenz auserkoren worden zu sein. Heute ist es die „Heimat“ der Sportkletterer und von Rock Master, dem internationalen Kletterwettkampf, der hier vor 20 Jahren entstand.

Die Gemeinde Nago-Torbole ür nur zwei Kilometer die unter demselben Wappen vereinten Einwohner. In Nago befindet sich eine alte Festung, welche die gesamte Ebene beherrscht, Torbole gilt weltweit als das Windsurf-Paradies.

Sport

Ganz vorne an steht natürlich der Wassersport, mit Segeln, Windsurfing und dem neuesten Trend Kitesurfing, das als zukünftige olympische Disziplin bei den Olympischen Spielen 2016 in Brasilien vorgesehen ist. 365 Tage im Jahr sind die Segelregatten der Löwenanteil, mit ihren vier Segelvereinen und einem Windsurf-Center. Da bleiben nicht viele freie Tage im Kalender der geplanten internationalen Veranstaltungen. Klettern, Sportklettern, Canyoning, Rafting, Mountainbiking, Radfahren, Downhill, Uphill, Bogenschießen, Leichtathletik, Nordic Walking, Rollschuhlaufen, Paragliding, Trekking, Orientierungslauf, Reiten, Kanufahren.

Weingastronomie

Ein Land reich an herausragenden kulinarischen Produkten und Genüssen, die hervorragend von den Rebfrüchten, ganz gleich ob in Form von Weiß-, Rot- oder Strohwein, begleitet werden. Ganz zu schweigen vom Wasser, das in dieser Bergwelt reichlich fließt. Und dann natürlich noch der Grappa, ein weiteres edles Trentiner Produkt, das fast alle Weinkellereien herstellen.

Rezepte? Jede Menge! Angefangen bei den Käse- und Spinatknödeln bis zu den Knödeln mit Speckfüllung, die mit zerlassener Butter garniert sind, von den Kräutergnocchi, über die Kalbsbrust mit Honig und Sauerkraut, bis hin zum traditionellen „Carne Salada“ des Garda Trentino (gepökeltes Rindfleisch), das sowohl roh, mit einem Spritzer Zitrone und geraspeltem Käse (etwa wie Carpaccio), oder gekocht mit Bohnen genossen werden kann. Zu erwähnen sind auf jeden Fall auch die landestypischen Wildgerichte, wie zum Beispiel Hirsch mit Polenta und Steinpilzen. 
Eine unbegrenzte Auswahl an Gerichten, die von den kräftigen Rotweinen des Vallagarina oder des Etschtals begleitet werden. Rotweine wie Merlot oder Marzemino, denen vor dem Hauptgang ohne Probleme Prosecco oder leichte Rosè-Weine, als Begleitung zu den klassischen Vorspeisen, vorangehen können.

Von den Äpfeln des Nontals, mit denen der landestypische Trentiner Strudel zubereitet wird, den Beeren, wie Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Johannisbeeren, mit denen, zum Beispiel, Eis hervorragend „angerichtet“ werden kann, bis hin zu den sogenannten „Slow-Food-Arche-Passagieren“, wie der traditionellen „Ciuìga“, die einst die Salami der Armen war und heute heiß begehrt ist. Und natürlich die große Auswahl verschiedener Almkäse, von denen der Trentino reichlich zu bieten hat.

Landwirtschaftliche Genossenschaften oder Kellereien, wie die Sektkellerei „Ferrari“ der Brüder Lunelli in Trient, öffnen ihre Pforten für gesellige Treffen, welche mit der Verkostung verschiedener Produkte, wie die in diesem Landstrich - dem nördlichsten Eck des Mittelmeerraumes - reichhaltig hergestellten aromatischen Weine und Olivenöle, verbunden werden. Oder die Pedrotti in Nomi, wo in einer Grotte die gleichnamigen Schaumweine entstehen und heranreifen; der Abate Nero auf der Sponda Trentina; Cavit, eine der wichtigsten Weinkellereien Italiens, der in Maso Toresella, am Toblinosee, seinen repräsentativen Sitz hat; die Weinkellerei Mori Colle Zugna; die Agraria in Riva del Garda (Weinkellerei und Ölmühle); die große Kellerei von Mezzacorona; und in Maso Warth widmet sich der ehemalige Radrennmeister Francesco Moser mit Leidenschaft dem Weinanbau.

Am besten aber verkörpert wohl das Istituto Agrario di San Michele all’Adige (das Landwirtschaftliche Institut) die Weinerzeugung des Trentino, denn es werden hier auf über hundert Hektar Land Wein und Äpfel angebaut. Sowohl die Kellerei als auch die Brennerei sind eine wertvolle Unterstützung für die Forschung und die Lehr- und Vorführungsaktivitäten, welche andere Zentren in diesem Institut durchführen. Besichtigungen, die in jedem dieser Betriebe möglich sind, müssen im Voraus vereinbart werden.

Kultur

La Rocca di Riva

Heute Sitz des Stadtmuseums, geht die Geschichte der Festung bis ins Jahr 1124 zurück, Jahr in dem die ersten Aufzeichnungen über den Bau eines „castrum novum“ auftauchen. Die Festung, die mit vier Ecktürmen ausgestattet ist und heute auch der Sitz des lokalen Museums beherbergt, befindet sich mitten im Stadtzentrum von Riva und kann von allen vier Seiten bewundert werden. Die Ost-, Nord- und Westseite bei einem Spaziergang rund um den antiken Wassergraben, die Südseite vom großen baumbestandenen Park aus, der an den See angrenzt. Hinein gelangt man über die alte Zugbrücke. Ruhetag Montag in den Wintermonaten; geöffnet von Juli bis September täglich (auch montags) von 10 bis 12:30 Uhr und von 13:30 bis 18 Uhr.

Schloss Arco

Der Fels, auf dem die Burg thront, überragt die gesamte Region Garda Trentino. An den Burgmauern sind noch immer die Spuren zu sehen, die der Beschuss durch die Armee Napoleon Bonapartes hinterlassen hat. Von den vier Zugangstoren ist heute nur noch das „Transfora“ (oder “Stranfòr”), das einst eine Zugbrücke besaß, sichtbar. Die Burg ist das Wahrzeichen der Stadt, so wie es auf einem, im Louvre ausgestellten Aquarell von Albrecht Dürer, verewigt ist. Eine Besonderheit der Burg ist der profane Freskenzyklus aus dem 14. Jahrhundert, auf dem Schachspielende Damen abgebildet sind. Geöffnet von April bis September von 10 - 19 Uhr.

Schloss Drena

Ein dreißig Meter hoher Zinnenturm ist das eindrucksvolle Wahrzeichen dieser Burg, von der aus man einen hervorragenden Blick über das Bergsturzgebiet der Marocche (ein Phänomen der Eiszeit) von Dro und dem Garda Trentino genießt. Unterhalb der Burgmauern fließt der Bach Salagoni, eine herrliche, mit einem Klettersteig ausgestattete Schlucht. Die Burg romanischer Baukunst befindet sich in strategischer Lage zwischen den Tälern Sarca und Cavedine. Ganzjährig für Besichtigungen geöffnet (Ruhetag Montag), beherbergt die Burg zahlreiche Ausstellungen lokaler Künstler.